Maximale Flexibilität im Einsatz
Feuerwehren setzen auf Winkelbauer-Ausrüstung
Katastropheneinsätze stellen Feuerwehren vor immer komplexere Herausforderungen: Unwegsames Gelände, schwer zugängliche Gefahrenbereiche, verschüttete Straßen und zeitkritische Situationen erfordern hochflexible, leistungsstarke Geräte. In der Steiermark und im Burgenland haben mit der Anschaffung des JCB & Liebherr-Teleskoplader auf Landesebene und der maßgeschneiderten Ausrüstung von Winkelbauer, die vorwiegend Freiwilligen Feuerwehren, darunter auch die FF Viertelfeistritz, eine Lösung zur Verfügung gestellt bekommen, die Sicherheit und Effizienz auf ein neues Niveau hebt.

Die neuen JCB Teleskoplader, die im Zuge des Katastrophenschutzkonzepts vom Landesfeuerwehrverband Burgenland angeschafft wurden, sind am mit Jahresbeginn beim Landesfeuerwehrstützpunkt in Eisenstadt eingetroffen. Sie wurden mit Ausrüstungen aus dem Hause Winkelbauer ausgestattet. Katastropheneinsätze stellen Feuerwehren immer vor komplexere Herausforderungen. Die Ausrüstungen von Winkelbauer haben sich bereits im Einsatz bewiesen, wie Erfahrungsberichte zeigen. Unwegsames Gelände, schwer zugängliche Gefahrenbereiche, verschüttete Straßen und zeitkritische Situationen erfordern hochflexible Geräte. Mit diesen Geräten bekommen die Florianis vielseitige Fahrzeuge, die als Basis für regionale und überregionale Einsätze sehr gut geeignet sind.



Flexible Technik für maximale Einsatzbreite
Herzstück des Systems ist der hydraulische Schnellwechsler von Winkelbauer, der es ermöglicht, binnen Sekunden zwischen unterschiedlichen Anbaugeräten zu wechseln, je nach Einsatzlage. So wird der Teleskoplader zu einem echten Allrounder im Feuerwehrdienst. Ausgestattet ist er unter anderem mit:
- Winkelbauer – Standardschaufeln
- Winkelbauer – Niederhalterschaufeln mit hydraulischem Greifer
- Winkelbauer Gabelträger mit hydraulischem Seitenverschub
- Winkelbauer Spezialausleger mit Holzgreifer
- Decker Arbeitskorb für Personenrettung und Höhenarbeiten
Damit lassen sich Katastrophen-Einsätze (vermurte Straßen, hohe Schneelasten, …) sowie Sturmschäden, Traktorbergungen, PKW/LKW-Bergungen oder andere technische Einsätze wesentlich schneller und sicherer abwickeln. „Wir sind damit extrem flexibel – egal ob bei Sturm, Verkehrsunfall oder Brandeinsatz“, erklärt FM Bernhard Dunst, Mitglied der FF Viertelfeistritz.
Erfahrungen aus der Praxis
Seit der Indienststellung im März 2023 wurde das Gerät bereits gut 50 Mal im eigenen Einsatzgebiet und zusätzlich bei Katastropheneinsätzen in umliegenden Bezirken wie Hartberg-Fürstenfeld und Bruck an der Mur eingesetzt. Besonders häufig kommt die vollhydraulische Niederhalteschaufel zum Einsatz – etwa um umgestürzte Bäume in kürzester Zeit von der Fahrbahn zu entfernen. „Früher mussten wir die Bäume in kleine Stücke absägen und per Manneskraft entfernen. Jetzt teilen wir diese in wesentlich größere Stücke und können sie mit dem Lader (TL) abtransportieren. Damit sind wir in Minutenschnelle aus dem Gefahrenbereich raus“, so HBI Martin Maier.
Auch für Spezialaufgaben wie die Umrüstung zu einem Wasserwerfer, das Bergen von Fahrzeugen oder das Entfernen von verlorenem Ladegut eignet sich die Ausrüstung hervorragend. Somit ist der Teleskoplader inzwischen ein Fixstarter bei jeder Ausrückungsordnung. HBI Martin Maier betont: „Mit dieser Technik haben wir unser Einsatzspektrum deutlich erweitert und sind auch für komplexe Szenarien bestens vorbereitet. Die hydraulische Niederhalterschaufel ist der Gamechanger und extrem flexibel, sie erleichtert uns unsere Aufgaben enorm.“

Ausbildung und Sicherheit an erster Stelle
Damit die neue Technik im Ernstfall reibungslos funktioniert, setzt die FF Viertelfeistritz auf intensive Schulungen. Bereits 30 Kameradinnen und Kameraden wurden auf den Liebherr-Teleskoplader ausgebildet – Voraussetzung sind ein F-Führerschein (Traktor) und der Staplerschein. Zusätzlich finden monatliche Kleingruppenübungen sowie quartalsweise interne Schulungen statt. So wird sichergestellt, dass im Einsatz jeder Handgriff sitzt und die Bedienung der Winkelbauer-Anbaugeräte in kürzester Zeit erfolgt. „Nur wer das Gerät perfekt beherrscht, kann im Einsatz sicher und effizient arbeiten“, betont HBI Martin Maier.
Vorteile auf einen Blick:
✔ Hydraulischer Schnellwechsler für rasche Umrüstung
✔ Hydraulische Niederhalterschaufel bietet höchste Flexibilität für unterschiedlichste Einsatzlagen
✔ Deutlich höhere Sicherheit für die Mannschaft
✔ Effiziente Arbeitsweise in schwierigen Umgebungen
✔ Ideal für Einsätze in unwegsamem Gelände und auf engem Raum
Fazit
Die Erfahrungen der Freiwilligen Feuerwehr Viertelfeistritz zeigen: Der Liebherr-Teleskoplader in Kombination mit den Winkelbauer-Anbaugeräten ist weit mehr als ein Sonderfahrzeug – er ist ein strategisches Einsatzmittel, das Feuerwehren fit für die Herausforderungen von heute und morgen macht.
Bei der Firma Winkelbauer werden bereits die nächsten Aufträge für Landesfeuerwehrverbände auch in Kombination mit weiteren Baumaschinenherstellern abgewickelt.
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