Effiziente Staubbindung im Zementwerk
Bewässerungs-
system
Wie Alpacem Zement Austria mit dem Winkelbauer Bewässerungssystem die Werksstraßen in Wietersdorf Staub frei hält und bestehende Maschinen dabei optimal nutzt

Besonders in trockenen Zeiten gehört die Staubentwicklung im Steinbruchalltag zu den großen Herausforderungen. Gerade auf stark befahrenen Werksstraßen wie in Zementwerken oder Schotterwerken sorgen trockene Bedingungen für eine hohe Staubbelastung – sowohl für Mitarbeitende als auch für Maschinen und Infrastruktur. Und genau hier liefert Winkelbauer die passende Lösung – ein hydraulisches Bewässerungssystem für Radlader. In einer Entwicklungskooperation zwischen Alpacem Zement Austria – Werk Wietersdorf und Winkelbauer ist ein hydraulisches Bewässerungssystem mit Radlader-Aufnahme entstanden.
Die Alpacem Gruppe zählt zu den führenden Baustoff- und Zementherstellern im Alpe-Adria-Raum und betreibt mehrere Werke und Steinbrüche in Österreich. Im täglichen Betrieb spielen effiziente Abläufe, robuste Maschinenlösungen und ein wirtschaftlicher Ressourceneinsatz eine zentrale Rolle.
Um die Staubentwicklung auf den Werksstraßen nachhaltig zu reduzieren, setzt das Werk in Wietersdorf seit rund einem Jahr auf das hydraulische Bewässerungssystem.



Gemeinsamer
Entwicklungsprozess
In vielen Betrieben bedeutete die Bewässerung der Werksstraßen bisher zusätzlicher wirtschaftlicher Aufwand: Für diese Aufgabenstellung musste oft ein eigener Traktor mit Wassertank oder spezielle Bewässerungsfahrzeuge angeschafft werden. Bei Alpacem fiel die Entscheidung bewusst anders aus. Sie suchten nach einer effizienteren Lösung. Im Rahmen einer Entwicklungskooperation zwischen Alpacem und Winkelbauer, wurde die Idee zu Realität: ein Bewässerungssystem für Radlader mit dem Ziel der effizienten Staubbindung im Werksgelände. Statt einer zusätzlichen Maschine wird das Bewässerungssystem direkt mit dem vorhandenen Radlader, in diesem Fall einem VOLVO L180H eingesetzt. Dadurch bleibt der Fuhrpark schlank, die vorhandene Infrastruktur kann effizient genutzt werden und die Staubbelastung wird minimiert. „Der große Vorteil ist, dass wir keine zusätzliche Maschine benötigen. Der Tank wird einfach mit dem Radlader aufgenommen und kann flexibel eingesetzt werden. Wir haben ihn täglich im Einsatz, die Lösung überzeugt,“ so Martin Groinig – Maschinist im Alpacem Zement Werk Wietersdorf.

Einfache Handhabung
Wassertank im täglichen Einsatz
Neben der flexiblen Nutzung war für die Verantwortlichen im Werk vor allem die einfache Bedienung entscheidend. Das automatische Füllsystem mit Überlaufschutz reduziert den Aufwand im Alltag deutlich.
Die Befüllung des 6.000 Liter Tanks erfolgt selbstständig – die Wasserzufuhr wird automatisch unterbrochen, sobald der Tank voll ist. Dadurch wird keine weitere Person für die Überwachung benötigt. Die Schwallwände des Tanks sorgen für maximalen Fahrkomfort und geringe Maschinenbelastung. Eine integrierte Schlauchtrommel ermöglicht individuelle Reinigungsarbeiten am gesamten Werksgelände.
Gerade im laufenden Betrieb zeigt sich diese Flexibilität als wesentlicher Vorteil. Das System ist schnell verfügbar und kann je nach Bedarf unmittelbar eingesetzt werden.
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