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Investitionen zur Optimierung von Arbeitsabläufen (WI4.0 - Strategie 2020)

Schwerpunkt der Maßnahmen werden die Bereiche Blechanarbeitung und die Endmontage sowie Optimierungen an Maschinen und Arbeitsplätzen sein. In der Blechanarbeitung ist der Einstieg in die neueste Plasmaschneidtechnik das Kernstück der Investitionen.
Hier werden zwei Portalbrücken als Träger der modernsten High-Performance-Plasmaschneidanlagen auf einer 30 m Fahrbahn investiert. Portal Nr. 1 wird mit einer HYPERTHERM HPR 400XD Stromquelle mit TrueHole-Technologie in Kombination mit hochwertiger Brennschneidtechnologie ausgestattet.
Auf Portal Nr. 2 kommt ebenfalls eine HPR400XD, zusätzlich in Kombination mit einem automatisch drehenden Plasma-Fasenaggregat, zum Einsatz.
Die Schneidanlage wird mit einem leistungsfähigen Absaugtisch ausgestattet, um anfallenden Staub an der Quelle zu erfassen und zu filtern. Der Absaugtisch ist als Schwingförderer konzipiert und fördert über eine permanente oszillierende Bewegung Schrott und Schlacke automatisch in den Schrott-Container, was Nebenkosten senkt und Stehzeiten verringert. Die Filteranlage bietet dazu eine zeitgemäße Wärmerückgewinnung für die Heizperiode
Um die Ergonomie an der Maschine zu erhöhen und weitere Arbeitsschritte zu vereinfachen, wird der Arbeitstisch in der Halle versenkt und es kommen entsprechende Kran- und Handlingsysteme zum Einsatz.
Darüber hinaus kommen neue Blech- und Stangenlagersysteme zum Einsatz, die raschen Zugriff auf das entsprechende Material in der passenden Qualität und Stärke gewährleisten.
Die bereits bestehende Strahlentzunderungsanlage wird logistisch mit eingebunden, die neuen Förderanlagen, Rollgänge, Querförderer, Be- und Entladestationen werden komplett automatisiert.
In diesem Logistikkreislauf soll in Zukunft auch ein Kamerasystem zur automatischen Teileerkennung eingesetzt werden.
Teilebasierend werden an diesem Arbeitsplatz dann die Teile in Zukunft entweder etikettiert, oder mittels Hochfrequenz-Nadelmarkierer gekennzeichnet.
Der Einsatz von extern bewirtschaftetem C-Teile-Management, kombiniert mit entsprechender Lagertechnik für eigene Halbfertigteile, soll die Transparenz erhöhen und Bestände sichtbar machen, und so gebundenes Kapital senken. Im CNC- und Roboterbereich sollen mit Nullpunktspannern und Kamerasystemen der Rüst- und Einrichtprozess erheblich reduziert werden. Um das zu verbessern, soll in der Produktion ein flächendeckendes W-LAN-Netz ausgebaut werden, damit wir Barcode-Scanner, aber auch mobile Etikettendrucker einsetzen können.

Zukunftsfit und Energieeffizient

Wärmerückgewinnung in der Halle 5 für die Absauganlagen der beiden neuen High-Performance-Plasmaschneidanlagen.
Die in den beiden vorgeschlagenen Filteranlagen bereits abgereinigte Luft durchströmt in der Heizsaison einen Wärmetauscher. Der Wärmetauscher nutzt die warme Abluft des Schneidprozesses und erwärmt so während der Heizsaison Frischluft.
Außerhalb der Heizperiode wird der Wärmetauscher zur aktiven Belüftung und zur Sommernachtskühlung eingesetzt. Bei extrem warmen Tagen kann mittels adiabatischer Kühlung die Temperatur in der Halle 5 um mehrere Grade gesenkt werden.

Erweiterung der bestehenden Absauganlagen in den Schweißhallen 1 und 2 um eine definierte Zuluft mit Quellluftauslässen
Mit einem Zuluftaggregat für jede Halle und Einbindung der Anlagen in die Gebäudeautomation können diese Hallen in der warmen Jahreszeit mittels Nachtkühlung gespült werden. Diese Lüftungsjalousien in den Lichtbändern bzw. Lichtkuppeln im Dach werden in den Nachtstunden geöffnet und das Zuluftaggregat bringt gefilterte kühle Nachtluft durch zusätzliche Quellauslässe ein. Für die Übergangszeit und Heizperiode ist die Einbindung in die Gebäudeautomation ebenfalls ein Beitrag zur Verringerung der Heizlasten. Durch entsprechende Luftgütefühler wird so viel Frischluft beigemischt, dass ein optimales Arbeitsklima gegeben ist.

Umstellung auf LED Beleuchtung und Lichtsteuerung in allen Hallen.

Mit diesem Maßnahmenbündel können 48 Jahrestonnen CO2 vermieden werden.

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at